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mit einem Frühstück gegenüber dem Stephansdom im
Haas&Haas.
Die Entstehungsgeschichte des von den Wienern „Steffl“ genannten
Wahrzeichens aus der Gotik reicht bis in das Jahr 1147 zurück. Der
dreischiffige Albertinische Chor ist beein-druckend, die 343 Treppen
hinauf zur Tür-merstube des Südturmes erklimmen wir bei
besserem Wetter. Auf dem Vorplatz des Stephansdom werben Musiker für
klassische Darbietungen am Abend. Über den Juden-platz
mit seinem Denkmal gelangen wir durch kleinere Gässchen zur Freyung.
Die dreieckige Freifläche diente im Mittelalter als Markt und Hinrichtungsstätte.
Rundherum entstanden zahlreiche prachtvolle Adelssitze und der Schottenstift.
Im angrenzenden Palais Ferstel, dem Prunkstück der Wiener Ringstraßenarchitektur,
erbaut 1856 für die Österreichische Nationalbank, befindet sich
heute eine Einkaufspassage. Bis 1877 beherbergte es die Börse.
An der Ecke Herrengasse befindet sich das geschichts-trächtige Café
Central im venezianisch-neugotischen Stil, das um die Wende zum
20. Jahrhundert Treffpunkt von Literaten und Journalisten war. Wir setzen
unseren Rundgang in der nördlichen Ringstraße fort.
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1857 ließ
Kaiser Franz Joseph Wiens alte Befestigungsanlagen beseitigen und statt-dessen
die 5 km lange Ringstraße mit zahlreichen Prunkbauten, die alle
Baustile früherer Epochen imitieren, erbauen. 1879 wurde die mächtige
doppeltürmige Votiv-kirche im Stile der französischen
Kathe-dralgotik eingeweiht. Vorbei am neuen Rat-haus, einem
neugotischen Prunkbau aus dem Jahr 1872 - besonders schön anzuse-hen
bei Nacht - und dem nach Plänen Gottfried Sempers 1874-1888 erbauten
Hofburgtheaters mit einer Fassade im Stil der italienischen Hochrenaissance,
erreichen wir den Volksgarten und den Heldenplatz mit Blick auf
die Hofburg. Über 600 Jahre lang war „die Burg“ die Residenz
des öster-reichischen Herrscherhauses. Der angren-zende
Josephsplatz ist der homogenste Platz der Stadt, beherrscht von der National-bibliothek,
die mit einem wunderschönen Tonnengewölbe ausgestattet ist.
Wir verwei-len im Café
im Palmenhaus hinter der der Hofburg neben dem Schmetterlingshaus.
Auf dem Weg zum Stephansplatz passieren wir die Staatsoper und
die Albertina,
die die größte graphische Sammlung der Welt birgt. Abends sehen
wir uns das beleuchtete Rathaus an - grandios! |
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